Modernisierung der Wohnanlage Fockenweide in Bergedorf

Im Jahr 2011 wird die Wohnanlage Fockenweide 8-24 modernisiert und saniert. Dieses viergeschossige Gebäude wurde 1975 errichtet und dient vorrangig der Vermietung an Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe Harburg-Holstein. Die Wohnanlage verfügt über 103 Wohneinheiten mit insgesamt 7.860 qm Wohnfläche. Zusätzlich ist die Wohnanlage mit einer Tiefgarage, Außenstellplätzen und einem Kinderspielplatz ausgestattet.

In den Jahren 2006 und 2007 wurde der größte Teil der Wohnungen bereits mit neuen Fenstern ausgestattet. In 2010 wurde der Parkplatz erneuert und mit neuer Beleuchtung versehen.

Projektziele

Energieeinsparung:

  • Energetische Modernisierng der Gebäudehülle durch Anbringung eines Wärmedämmverbundsystems und Dämmung des Daches
  • Einbau noch nicht getauschter Fensterelemente

Freundliche Gestaltung der Häuser:

  • Gliederung der Fassade durch Klinkerriemchen und farbige Putzelemente
  • Hellere Hauseingänge und Treppenhäuser

Verbesserung des Gebrauchswertes der Wohnung:

  • Einbau einer Multimediaverkabelung für den Empfang digitaler Fernseh- und Rundfunkprogramme, Telefon und Internet, Empfang fremdsprachiger Programmpakete (kostenpflichtig)

Weitere Ziele/Maßnahmen:

  • Instandsetzungsarbeiten in der Tiefgarage einschließlich Anstrich
  • Verbesserung des Wohnumfeldes durch Neugestaltung des Innenhofes und der Eingangssituation
  • Neuorganisation der Abfallentsorung (Unterflursystem)

Mit der Planung und Umsetzung der anstehenden Bauaufgaben, haben wir auf Grund der guten Zusammenarbeit erneut das Architekturbüro Huke-Schubert Berge GbR, Hamburg beauftragt.

Umsetzung

Die Modernisierung ist geplant von Ende März bis Ende November 2011.

  • Fassade

Die Dämmarbeiten beginnen im Innenhof. Der Bauablauf erfolgt in zwei Richtungen.

Die Fassade erhält hell getrichene Putzflächen mit gelb abgesetzten Farbflächen. Die Sockelflächen werden mit Klinkerriemchen belegt. Die Kopfbauten erhalten Anthrazite Markierungen.

Gesamte Wohnanlage
Ostansicht
Frontansicht mit umgestalteten Müllstandort

Neugestaltung des Innenhofes:

Mit Rücksicht auf Mieterwünsche wurde durch die Schaffung von Sitzinseln, der Neugestaltung der Pflanz- und Pflasterflächen, sowie der Verbesserung der Beleuchtung die Aufendhaltsqualtität im Innenhof verbessert. Fahrradbügel und Mülleimer runden die Umgestaltung ab.

Neugestaltung der Müllanlagen

Das neue Sammelsystem der Unterflurcontainer von der Stadtreinigung Hamburg (SRH) ist eine saubere, platzsparende und vor allem wirtschaftliche Lösung. Über diese unterirdischen Sammelcontainer können die Mieter zukünftig Ihren Müll, getrennt nach Hausmüll, Leichtstoffe und Papier entsorgen.

Die Einwurfklappen sind abschließbar, so dass die Müllentsorgung durch Fremde vermieden wird.

 

Über die bevorstehenden Bauarbeiten und damit verbundenen gewissen Einschränkungen der Wohnqualität, konnten wir unsere Mieter auf der Mieterinformationsveranstaltung vom 23.02.2011 informieren. Bei der Auswahl der Handwerksfirmen haben wir erneut Firmen bevorzugt, die auf dem Gebiet der Modernisierung im bewohnten Bestand bereits Erfahrungen gesammelt haben.

 

 

Modernisierung der Wohnanlage Harburg

In den Jahren 2009 und 2010 ist die Wohnanlage Harburg umfangreich modernisiert und saniert worden. Die an den Busbetriebshof der HOCHBAHN angrenzende Wohnanlage beinhaltet 143 Wohneinheiten mit insgesamt 11.571 qm Wohnfläche und verteilt sich über zwei zusammenhängende, bis zu viergeschossige Gebäudekomplexe, die in den Jahren 1980 bis 1983 erstellt wurden. Zusätzlich ist die Wohnanlage mit zwei Tiefgaragen ausgestattet. 

 

Projektziele

Energieeinsparung:

  • Energetische Modernisierung der Gebäudehülle durch Anbringen eines Wärmedämmverbundsystems
  • Dämmung der Kellerdecken
  • Einbau neuer Fenster mit hochwertiger Wärmeschutzverglasung

Freundliche Gestaltung der Häuser:

  • Helle Fassadenflächen mit farbigen Elementen
  • Einbau bodentiefer Fenster in den Esszimmern
  • Hellere Hauseingänge und Treppenhäuser mit erneuerter Beleuchtung

Verbesserung des Gebrauchswertes der Wohnungen:

  • Komplette Sanierung von Küche, Bad und Gäste-WC auf Mieterwunsch
  • Einbau einer Multimediaverkabelung für Fernseh-/Rundfunksignale, Telefon und Internet, Empfang fremdsprachiger Programmpakete (kostenpflichtig)
  • Einbau einer zentralen Abluftanlage in den Bädern

Weitere Ziele/Maßnahmen:

  • Instandsetzungsarbeiten in den Tiefgaragen
  • Instandsetzung der Gartenmauer zur Jägerstraße
  • Verbesserung der Müllstandorte

Die Planung und Umsetzung der Bauaufgaben führte das Architekturbüro Huke-Schubert Berge GbR, Hamburg, durch.

 

Umsetzung

1. Bauabschnitt: März - Oktober 2009
  Jägerstraße 9-13, Heckengang 38a+b
   
2. Bauabschnitt: März - Oktober 2010
  Kniggestraße 4-6, Heckengang 31-38
   
Lageplan des 1. Bauabschnitts (2009)

 

 

Lageplan des 2. Bauabschnitts (2010)

 

1. Bauabschnitt 2009

Die umfangreichen Modernisierungsarbeiten des ersten Bauabschnitts konnten Ende November 2009 fertig gestellt werden. Das Gebäude hat eine helle Putzfassade mit farbigen Elementen in rot, orange und gelb erhalten und zeichnet sich durch ein freundliches Erscheinungsbild aus. Die Esszimmer haben bodentiefe Fenster erhalten und ermöglichen dadurch einen besseren Lichteinfall.

Hauseingänge und Treppenhäuser wurden farblich heller gestaltet und mit einer neuen Beleuchtung ausgesattet.

Die Erneuerung der Müllstandorte und die Neugestaltung der Gartenmauer an der Jägerstraße mit einem Lerchenzaun runden das Gesamtbild ab.

Die Arbeiten wurden innen und außen in ihrer zeitlichen Abfolge hauseingangsweise parallel durchgeführt, um den Mietern das Umfeld einer Baustelle über einen längeren Zeitraum und damit einer "Dauerbaustelle" zu ersparen. 

 

Frontansicht Jägerstraße 13

 

Die notwendigen Arbeiten an der Außenfassade des Gebäudes stellen für unsere Mieter bereits eine gewisse Einschränkung der Wohnqualität dar. Viel schwieriger ist diese Situation bei Arbeiten in den Wohnungen, also der Modernisierung von Küchen und Bädern. Bei der Auswahl der Handwerksfirmen haben wir daher insbesondere Firmen bevorzugt, die auf dem Gebiet der Modernisierung im bewohnten Bestand bereits einige Erfahrungen sammlen konnten. Entsprechend umsichtig und professionell erfolgte dann auch die Ausführung der Arbeiten. Als Koordinatoren und Ansprechpartner für unsere Mieter standen die Architekten Frau Wagner und Herr Ziegenhirt vom Architekturbüro Huke-Schubert Berge GbR sowie Herr Beck (Polier der Firma Josef Hoffmann) täglich vor Ort zur Verfügung. In zahlreichen Mieterversammlungen wurden die Mieter hausweise über die zu erwartenden Maßnahmen und den jeweiligen Arbeitsablauf informiert. Nicht zuletzt konnte unser Hauswart Herr Brinckmann durch seinen persönlichen Einsatz zur Klärung vieler kleiner Probleme beitragen.

Trotz der umfangreichen Modernisierungarbeiten konnten die Zeit- und Terminpläne zum überwiegenden Teil eingehalten werden.

Nach ca. sechs Monaten Bautätigkeit konnte dann mit den Handwerkern ein kleines Bergfest gefeiert werden.

 

Beteiligte Handwerker am Bau
Herr Brinckmann, Herr Klaus, Frau Neas (alle HSG), Herr Beck (Fa. Josef Hoffmann)
Bsp. einer neuen Küche

 

2. Bauabschnitt 2010

Der 2. Bauabschnitt umfasst 78 Wohnungen. In der Zeit vom März bis Dezember 2010 wurden die Hauseingänge Kniggestraße 4-6 und Heckengang 31-38 in dem Umfang des 1. Bauabschnitts modernisiert. Die Arbeiten im Innen- und Außenbereich wurden wiederum hausweise durchgeführt.

 

Kniggestraße 4-6
Heckengang 31 - 38